Dieser Workshop gibt dir zurück, was dir beim Thema Tod und Trauer gefehlt hat: nicht Mitgefühl — sondern Werkzeug und die Worte, die wirklich helfen.
Eigentlich wissen wir alle, dass der Tod zum Leben gehört. Trotzdem weiß kaum jemand, was zu tun ist, wenn er plötzlich da ist. Was man sagt. Wie man hilft, ohne zu überfahren. Wie man mit der eigenen Betroffenheit umgeht und trotzdem handlungsfähig bleibt.
Ich arbeite seit über acht Jahren mit Menschen in ihrer größten Verletzlichkeit. Was mir dabei immer wieder begegnet: Es fehlt selten an Mitgefühl. Es fehlt an Werkzeug — und dem Wissen, was man tun kann, wenn man nichts tun kann.
Genau das ist der Ausgangspunkt dieses Workshops.
Du weißt, was du sagen kannst, wenn jemand stirbt.
Du hast verstanden, warum manche Sätze helfen und warum andere — auch gut gemeinte — das Gegenteil tun. Du gehst mit Klarheit raus.
Wir schauen auf die verschiedenen Formen des Sterbens und was sie jeweils auslösen — bei Angehörigen und bei den Menschen, die begleiten. Denn wer versteht, warum sich Tod unterschiedlich anfühlt, kann besser einschätzen, was in einer Situation wirklich gebraucht wird.
Trauer ist nicht nur Traurigkeit. Wir lernen das ganze Spektrum kennen — von Wut, Erleichterung, Schuldgefühlen und Gleichgültigkeit bis zum reinen Funktionieren — und warum es so wichtig ist, all das aushalten zu können: bei anderen und bei sich selbst.
Was sagt man? Was besser nicht? Und warum nicht? Ich gebe euch konkrete Sätze an die Hand — weil gut gemeint eben nicht dasselbe ist wie hilfreich und weil die falschen Worte wehtun können, egal wie liebevoll sie gemeint waren.
Was kann ich tun, wenn ich nichts tun kann? Wir schauen auf die kleinen Dinge, die einen echten Unterschied machen — und auf die große Frage dahinter: Wie bleibe ich präsent, ohne mich zu verlieren?
Was tun, wenn ein Fall einen beschäftigt? Wie erkenne ich, wann etwas zu viel wird? Und wie finde ich zurück in meinen (Berufs-)Alltag, ohne abzustumpfen? Wir reden darüber ganz konkret, ehrlich und ohne Schönreden.
Am Ende gehört der Raum euch. Für Fragen, Geschichten, alles was noch da ist. Nichts muss. Vieles darf.
Überall dort, wo Menschen mit Menschen arbeiten, gehört der Tod irgendwann dazu. Dieser Workshop ist für alle, die beruflich mit Tod und Trauer in Berührung kommen — und beim nächsten Mal nicht sprachlos dastehen wollen.
Sondern fünf Stunden ehrlicher, praxisnaher Auseinandersetzung mit einem Thema, das uns alle betrifft. Es darf gelacht, diskutiert und auch mal still werden.
Dieser Workshop kommt nicht aus dem Lehrbuch. Ich habe in unzähligen Vorgesprächen zugehört und Menschen in ihren schwersten Momenten begleitet. Ich habe gesehen, was passiert, wenn jemand die richtigen Worte findet — und was passiert, wenn sie fehlen.
Irgendwann wurde mir klar: Das Problem ist nicht fehlendes Mitgefühl. Das Problem ist fehlende Sprache. Das Gefühl, nicht zu wissen, was man tun soll, und deshalb lieber gar nichts zu tun.
Er kommt aus über 500 Zeremonien und der Überzeugung: Sprachlosigkeit ist keine Lösung. Worte und Mitgefühl sind es.
Interesse? Dann meld dich — ich freue mich auf das Gespräch und schaue gern mit dir, ob das Format zu deinem Team oder deiner Einrichtung passt. Ganz unverbindlich.