Nicht nur sein Ende. Als Rednerin in Köln und Umgebung begleite ich Abschiede, die so individuell sind wie das Leben selbst.
Trauer kann vieles sein: explosiv, still, laut, friedlich oder befreiend. Ich finde Worte, die Raum geben für all das. Ich stehe für Zeremonien, die berühren, weil sie wahrhaftig sind.
Jede Lebensgeschichte ist anders. So gestalte ich Trauerfeiern — individuell, ehrlich und respektvoll. Als freie Rednerin begleite ich Familien dabei, Abschied zu nehmen, auf eine Weise, die dem verstorbenen Menschen und den An- und Zugehörigen gerecht wird.
Um zu verstehen, was den Menschen ausgemacht hat, geht es über den Lebenslauf hinaus — zwischen die Zeilen und tiefer. Aus unserem Vorgespräch entsteht eine Rede, in der sich Erinnerungen wiederfinden, ohne Bewertungen, Floskeln und abstrakte Metaphern.
Persönlich vor perfekt.
Ein Abschied muss nicht geschniegelt sein, sondern echt. So, dass ihr als Zuhörende lachen, weinen, nicken und euch einig sein könnt: „Genau so war unser Mensch.“

Ich höre zu, stelle Fragen und sammle Erinnerungen, um sichtbar zu machen, was die Menschen, für die ich schreibe, wirklich ausgemacht hat.
Die Anfrage erfolgt über das Kontaktformular oder direkt über die Bestattungshäuser. Wir klären, ob der Wunschtermin frei ist und alle ersten organisatorischen Fragen.
Im persönlichen Gespräch lerne ich den verstorbenen Menschen kennen. Außerdem klären wir den Ablauf der Zeremonie, sodass keine Fragen offen bleiben.
Ich schreibe die Trauerrede und stimme mich mit allen Beteiligten ab: Bestattungsunternehmen, Musiker:innen und weitere Dienstleistende. Da ich mit einem Redeskript und ohne ausformulierten Fließtext arbeite, wird die Rede vorab nicht verschickt. Mögliche Unsicherheiten klären wir gemeinsam im Gespräch.
Am Tag der Trauerfeier bin ich 20 Minuten vorher vor Ort, begrüße die Angehörigen persönlich und leite die Zeremonie. Wenn es eine Beisetzung gibt, begleite ich auch diese.
Eine Rechnung wird im Nachgang ausgestellt — oder die Abrechnung erfolgt über das zuständige Bestattungsunternehmen.
Auf Wunsch gibt es die Rede im Anschluss als bleibende Erinnerung.
Ob Musik, persönliche Worte, Rituale oder andere Ideen — es entsteht ein Rahmen für alles, was wichtig ist.
Im Vordergrund steht das Wesen des verstorbenen Menschen. Eigenschaften und Werte, das, was die Person geliebt und gelebt hat. Ich verliere mich nicht in Jahreszahlen oder Fakten.
Manchmal reicht ein Satz und plötzlich wird nicht nur getrauert, sondern erinnert, gelächelt und genickt. Weil wir gemeinsam das gelebte Leben zurückholen. Ich schaffe eine menschliche, wertschätzende Atmosphäre und finde die Worte, die aktuell möglicherweise fehlen.
*Honorar variiert bei Buchung über vermittelnde Bestattungshäuser.
Jetzt anfragen →Weil sie sich einen Abschied wünschen, der echt ist.
Ich begleite Menschen, die keine Standardfeier wollen, sondern eine, die wirklich ihnen und der verstorbenen Person entspricht.
Persönlich vor perfekt. Ein Abschied muss nicht geschniegelt sein, sondern echt. So, dass ihr als Zuhörende lachen, weinen, nicken und euch einig sein könnt: „Genau so war unser Mensch!“
Ich gehe jeden Weg mit „meinen“ Angehörigen — von der ersten Nachricht bis zur Beisetzung. Ich bin Halt, Sprachrohr und Ruhepol. Wenn meine Worte durch die Zeit des Abschieds tragen dürfen, freue ich mich, euch kennenzulernen.
Kinder · Demenz · Suizid und vieles mehr. Jede Familie, jede Geschichte und jeder Abschied braucht etwas anderes. In der Begleitung wünschen sich Angehörige vor allem eines: Orientierung.
Meine Stärke liegt darin, zuzuhören, Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam einen Rahmen zu entwickeln, der sich stimmig anfühlt. Nicht jede Situation braucht eine Lösung. Aber jede Situation verdient Aufmerksamkeit.
Grundsätzlich gilt: Alle sind willkommen. Kinder haben ein feines Gespür dafür, ob sie Teil eines Abschieds sein möchten — und oft einen sehr natürlichen, manchmal überraschend direkten Zugang zu Tod und Erinnerung.
Gerne begleite ich Kinder behutsam durch die Zeremonie: beim Anschauen der Urne, beim Berühren des Sarges oder durch kleine Rituale, an denen sie sich beteiligen können. Nichts muss, vieles darf. Gleichzeitig lohnt es sich immer zu überlegen, welcher Rahmen für die Familie gerade gut ist. Besonders bei kleinen Kindern kann es genauso wichtig sein, Raum für die eigene Trauer zu schaffen. Am Ende zählen Bauchgefühl, individuelle Ressourcen und vor allem der Wunsch des Kindes.
Demenz gehört für viele Familien zum Alltag und damit auch zu meiner Arbeit. Entweder betrifft sie die verstorbene Person oder die Menschen, mit denen ich das Vorgespräch führe.
Es geht dabei nicht darum, „richtig“ zu erinnern, sondern Menschen ernst zu nehmen. Geschichten dürfen mehrfach erzählt werden. Gedanken dürfen springen, ohne Scham und Korrektur. Die Erfahrung zeigt: Gerade in diesen Gesprächen entstehen oft besondere Momente von Nähe, Vertrauen und Klarheit.
Nach einem Suizid bleiben Fragen, Zweifel, widersprüchliche Gefühle und oft die Sorge, wie oder ob darüber überhaupt gesprochen werden kann.
Ein Abschied muss nicht erklären und darf nicht bewerten. Er darf anerkennen, dass manches offen bleibt — und gleichzeitig einen Blick auf den Menschen ermöglichen, dessen Geschichte weit mehr umfasst als die Art seines Todes. Kein Leben lässt sich auf seinen letzten Tag reduzieren.
Nicht jede Familie trauert gemeinsam. Es gibt Konflikte, unterschiedliche Sichtweisen oder Menschen, die viele Jahre keinen Kontakt hatten. Manchmal treffen bei einer Trauerfeier Familienmitglieder aufeinander, die sich eigentlich aus dem Weg gehen.
Ein Abschied muss solche Konflikte nicht lösen. Aber er kann einen würdevollen Rahmen schaffen, in dem der gemeinsame Blick auf einen Menschen möglich bleibt. Ich ergreife nicht Partei und bewerte keine Familiengeschichten. Vielmehr geht es darum, unterschiedlichen Perspektiven mit Respekt zu begegnen und einen Umgang zu finden, der für alle Beteiligten tragbar ist.
Sich frühzeitig mit dem eigenen Abschied zu beschäftigen, kann überraschend entlastend sein. Es entsteht Raum, Dinge auszusprechen, zu ordnen und festzuhalten.
In einem gemeinsamen Gespräch entsteht daraus eine Rede oder ein erster Entwurf, der später ergänzt werden kann. Auf Wunsch begleite ich auch die spätere Zeremonie. Die Rede kann zu Lebzeiten gehört werden.
Beim assistierten Suizid besteht die Möglichkeit, Dinge bewusst vorzubereiten und mitzugestalten. Auf Wunsch begleite ich diesen Prozess bereits im Vorfeld: in Gesprächen über das Leben, über Beziehungen und über das, was gesagt oder hinterlassen werden möchte.
Auch kurzfristige Begleitungen sind möglich. Ebenso kann eine Rede bereits vor dem Tod entstehen und später bei der Zeremonie — durch mich oder eine andere Person — vorgetragen werden. Die Rede kann zu Lebzeiten gehört werden.
Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, Teil einer Abschiedsfeier zu sein. Deshalb denke ich früh darüber nach, was Menschen brauchen, um sich willkommen, verstanden und einbezogen zu fühlen. Das kann Gebärdensprache betreffen, unterschiedliche Sprachen, körperliche Einschränkungen oder individuelle Bedürfnisse innerhalb einer Familie. Nicht immer ist alles möglich. Aber vieles.
Für mich beginnt Inklusion nicht bei einer Maßnahme, sondern bei der Frage: Wer soll an diesem Tag dabei sein und was braucht diese Person, um wirklich teilnehmen zu können? Wenn möglich, begrüße ich in Gebärdensprache. Für Trauerfeiern besteht außerdem die Möglichkeit, mit Gebärdensprachdolmetscher*innen zusammenzuarbeiten. Auch mehrsprachige Zeremonien lassen sich gestalten, sodass möglichst viele Menschen folgen und teilhaben können.
Schreibt mir ein paar Zeilen — ich melde mich zeitnah und behutsam bei euch.